Abnehmen



Strategie für eine schlanke Linie
Die 10 besten Tipps zum Abnehmen

Unser modernes Leben ist häufig durch einen Mangel an Bewegung geprägt. Nehmen wir außerdem regelmäßig zu viele Kalorien auf, rächt sich der Körper mit stetiger Gewichtszunahme. Nach gezielten Diäten tritt jedoch zumeist der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ein, der dazu führt, dass die Waage bald wieder das alte Gewicht oder sogar ein höheres anzeigt. Was ist also die richtige Strategie, um unerwünschten Rundungen den Kampf anzusagen? Wir haben für Sie die 10 besten Tipps zum Abnehmen zusammengestellt, die dauerhaften Erfolg versprechen.

  1. Keine Nahrungsaufnahme ohne Hungergefühl
  2. Hunger ist ein Gefühl, mit dem der Körper signalisiert, dass er Energie benötigt, um optimal zu funktionieren. Viele Menschen orientieren sich nicht mehr an diesem Signal, sondern lassen sich von der Uhrzeit leiten. So kann sich beispielsweise die stets zur gleichen Zeit angesetzte Mittagspause in der Kantine als Fallstrick erweisen, wenn eigentlich noch kein Hungergefühl vorhanden ist, aber dennoch ein üppiges Mahl verzehrt wird. Wer abnehmen möchte, sollte auf die Signale des Körpers achten und nur bei Hunger essen.

  3. Gründlich kauen, langsam essen
  4. Wer schnell isst, tendiert dazu, über den Sättigungspunkt hinaus Nahrung aufzunehmen. Dies beruht darauf, dass erst mit einer Zeitverzögerung von circa 20 Minuten wahrgenommen werden kann, dass eine Sättigung erreicht ist. Wird dieser Punkt oft überschritten, macht sich dies langfristig auf der Waage bemerkbar. Abhilfe schafft hier, jeden Bissen gründlich zu kauen und langsam zu essen. Kleine Pausen bei den Mahlzeiten sind hilfreich, um den Sättigungspunkt nicht zu verpassen.

  5. Gemüse und Obst: unbedingt auf den Speiseplan
  6. Gemüse und Obst zeichnen sich dadurch aus, dass die meisten Sorten überwiegend aus Wasser bestehen. Ihr Kaloriengehalt ist daher gering, sodass sie die idealen Begleiter beim Abnehmen sind. Darüber hinaus liefern die knackigen Köstlichkeiten viele Vitamine und Mineralstoffe.

  7. Chili: mehr als nur scharf
  8. Chilischoten geben einem Gericht nicht nur die gewünschte Schärfe, sondern kurbeln außerdem den Stoffwechsel an. Das in Chilis und in Cayenne-Pfeffer enthaltene Capsaicin führt dazu, dass die Körpertemperatur temporär ansteigt und der Energieverbrauch sich erhöht. Forscher vermuten, dass der Stoff sogar die Fettverbrennung fördert. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass Capsaicin nachweislich den Appetit hemmt.

  9. Ballaststoffe: lange sättigend
  10. Eine ausreichende Aufnahme von Ballaststoffen unterstützt das Vorhaben der Gewichtsreduzierung wirkungsvoll. Sie sättigen nicht nur gut, sondern vor allem lang anhaltend. Ballaststoffe lassen sich auf einfache Weise in den Speiseplan integrieren. So hilft beispielsweise ein unter den Joghurt gerührter Esslöffel Getreidekleie, länger satt zu bleiben. Des Weiteren empfiehlt sich das Ersetzen von Weißmehl- durch Vollkornprodukte. Wenn die Ernährung sehr ballaststoffreich ist, sollte allerdings für ausreichende Flüssigkeitszufuhr gesorgt werden, damit keine Verdauungsprobleme auftreten.

  11. Low Carb: abends zu bevorzugen
  12. Es ist sinnvoll, abends auf Pizza, Pasta und Kartoffelprodukte zu verzichten, da der Körper diese kurzkettigen Kohlenhydrate ebenso wie Fette bevorzugt in seine Fettdepots einlagert. Langkettige Kohlenhydrate, wie sie in Gemüse und Salat (meist in geringen Mengen) vorkommen, sind weniger bedenklich, sollten jedoch ebenfalls zu später Abendstunde nicht verzehrt werden.

  13. Eiweiß: Tausendsassa mit vielen Vorzügen
  14. Studien belegen, dass eine eiweißreiche Ernährung das Abnehmen erleichtert. Im Gegensatz zu Fetten und Kohlenhydraten speichert der Körper Eiweiß, auch Protein genannt, nicht mit Priorität in den Fettdepots. Zu den pflanzlichen Eiweißlieferanten gehören beispielsweise Hülsenfrüchte und Nüsse. Tierische Eiweißquellen wie etwa Fisch, Geflügel, Milchprodukte oder Eier sättigen nachhaltig, ohne besonders fett oder kalorienreich zu sein. Außerdem regt Eiweiß den Körper an, mehr Sättigungshormone freizusetzen.Eine weitere positive Auswirkung ist, dass der berüchtigte Jo-Jo-Effekt nach einer Diät ausbleibt, wenn weiterhin auf eiweißreiche Kost gesetzt wird. Besonders eignen sich hier Eiweißshakes, da diese hochwertiges Eiweiß in der richtigen Dosierung zur Verfügung stellen. Menschen mit einer Nierenschwäche sollten allerdings auf eine solche Ernährung verzichten, da viel Eiweiß die Nieren belastet.

  15. Trinken sättigt
  16. Es empfiehlt sich, vor einer Mahlzeit ein Glas kohlensäurereiches Wasser zu trinken. Die im Wasser gebundene Kohlensäure wird im Magen freigesetzt. Dadurch dehnen sich die Magenwände und ein leichtes Sättigungsgefühl stellt sich ein, das es einfacher macht, weniger zu essen.

  17. Regelmäßige Bewegung
  18. Sportliche Aktivitäten tragen nicht nur dazu bei, dass der Energieverbrauch des Körpers steigt und das Fett schwindet, sondern auch zum Aufbau von Muskeln. Damit ist der unschlagbare Vorteil verbunden, dass die Erhöhung des Muskelanteils zugleich mit einer Steigerung des Grundumsatzes einhergeht. So verbrauchen Muskeln in jedem Moment Energie, auch dann, wenn sie aktuell nicht im Einsatz sind.

  19. Verbote torpedieren Gewichtsreduzierung
  20. Wer sich beim Abnehmen Verbote auferlegt und beispielsweise die Lieblingsschokolade komplett verbannt, läuft Gefahr, nach einiger Zeit Heißhunger darauf zu entwickeln. Bei einer solchen Attacke hat die Vernunft nur eine geringe Chance, sich durchzusetzen. Die Lust auf Süßes bricht sich dann Bahn, sodass nicht nur ein Stückchen, sondern gleich eine ganze Tafel fällig wird. Nicht selten folgt daraus, dass alle guten Vorsätze aufgegeben werden. Es ist deshalb ratsam, kalorienhaltige Nahrungsmittel nicht gänzlich vom Speiseplan zu streichen, sondern sie gezielt zu integrieren und sparsam zu dosieren. Eine tolle Alternative können Diätshakes sein, da diese den süßen Heißhunger stoppen und nicht auf die Hüften schlagen.